Berufswechsel

Nicht mehr weiterkommen im bisherigen Beruf, festgefahren sein, immer sich gleich wiederholende Aufgaben und Prozesse, alles scheint irgendwie statisch, es geht nichts mehr weiter. Ein Arbeitsplatzwechsel würde vielleicht ein neues berufliches Umfeld und damit verbundene neue Aufgaben mit sich bringen, aber keine wirkliche Veränderung der eigenen Arbeitswelt. Und gerade das ist es, was jetzt notwendig wäre – eine Veränderung, ein Berufswechsel.

Der persönliche Weg hin zu einem festen Entschluss, den Beruf zu wechseln, neu durchzustarten, ist tief verbunden mit der eigenen Persönlichkeit und deren Entwicklung. Und es ist, das ist völlig unumstritten, eine ebenso schwierige wie auch mutige Entscheidung. Dabei ist es ein großer Unterschied, ob man einen Berufswechsel mit 25 Jahren oder mit 40 Jahren, eventuell sogar noch etwas später vornimmt. Der Trend bei älteren Berufswechslern geht dabei in Richtung Selbstständigkeit. Die Planung, wie sich die berufliche Zukunft gestalten könnte, sollte in jedem Fall detailliert analysiert werden. Das Einbeziehen der Familie ist selbstverständlich, denn sie muss die Veränderungen mit tragen. Und diese können sehr umfassend sein. Zwar können Arbeitnehmer auf gewisse Erfahrungen zurückgreifen und somit mit beruflichen und daraus folgend auch mit privaten Problemen, die bei Veränderungen entstehen, umgehen, aber sie sollten auch wissen, dass es Zeit kostet, nach einem Berufswechsel festen Fuß zu fassen. Ein beruflicher Umstieg bedeutet also auch, sich neu zu positionieren, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und, dass Lohn oder Gehalt geringer sein können. Das trifft vor allem für Quereinsteiger zu, die in einen vollkommen neuen Beruf wechseln.

Neben den individuellen Überlegungen, die eine Berufsänderung begleiten, können auch Kurse und Beratungsgespräche der Arbeitsämter als Quelle für detaillierte Informationen dienen. Für Arbeitnehmer ab 40 Jahren gibt es zudem Förderungen und bestimmte finanzielle Unterstützungen. Vergessen werden darf dabei nicht, dass ein Berufswechsel auch, zumindest für die Zeit der Ausbildung, mit geldwerten Belastungen verbunden sein kann.

Eine Outplacement Beratung zielt darauf ab, jemanden auf eine neue Stelle zu vermitteln. Das ist nicht weiter ungewöhnlich. Das Besondere ist, dass es um Personen geht, die sich noch auf einer festen Stelle befinden. Diese sehen sich nach einer neuen Herausforderung um oder müssen sich in absehbarer Zeit um eine neue Anstellung kümmern. Da die Zeit in der Regel noch nicht drängt, kann sich der Dienstleister in Ruhe nach einer passenden neuen Stelle umsehen.

Vom Planungs-Ingenieur bis zum Rohrleitungsschweißer ? beim Rohrleitungsbau ist Experten-Wissen, sorgfältige Planung und überdurchschnittliches handwerkliches Geschick gefordert. Rohrklassen, Fließbilder, Rohrleitungsisometrie, Nenndruckstufen ? das sind nur einige Parameter, die bei Planung, Konstruktion und Fertigung heutiger Rohrleitungssysteme berücksichtigt werden müssen. Und ist ein System erst einmal in Betrieb, heißen die Aufgaben der Rohrleitungsbauer: Betriebssicherheit, Wartung, regelmäßige Druckprüfung und Reinigung entsprechend den umfangreichen Sicherheitsbestimmungen. Aufgaben, die auch wieder Fachwissen und größte Sorgfalt erfordern.