Andragogik
Überall wird es gefordert - das lebenslange Lernen. Nicht nur im Kreis der Familie oder bei unseren Freizeitaktivitäten, sondern ganz besonders im Beruf. Während in früheren Zeiten das Lernen mit der Schulbildung oder spätestens mit der beruflichen Ausbildung mehr oder weniger als abgeschlossen angesehen wurde, hört es heute nicht auf. Dafür sind die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen zu schnell.
Die Schule vermittelt die wesentlichen Grundlagen für eine Allgemeinbildung, die dann später auf weiterführenden Schulen und Hochschulen oder in anderen Ausbildungen weiter präzisiert werden, bis zu dem Punkt, an dem wir das Wissensniveau erreicht haben, um einen Beruf auszuüben. Danach wird weiteres Wissen nicht nur formell in Bildungseinrichtungen oder durch weitere Ausbildungen erworben, sondern auch informell bzw. kognitiv, also eher nebenbei im Alltagsgeschehen. Informelles und formelles Lernen beeinflussen sich gegenseitig, wobei die wichtige Aufgabe des Lösens von diversen Problemen im Bereich des informellen Lernens liegt. Aber in jungen Jahren lernt man vollkommen anders als im Erwachsenenalter.
Denn spätestens ab hier spielt die Andragogik eine wichtige Rolle bei der Aneignung von Wissen. Sie beschäftigt sich mit den Lernprozessen erwachsener Menschen, baut auf die in jungen Jahren angewendete Pädagogik auf und hat gar nichts mit dem früheren Begriff der sogenannten „Erwachsenenpädagogik“ zu tun. Erwachsene Menschen lernen unter Einbeziehungen ihrer bisher gemachten Erfahrungen, ihrer Werte und Lebenseinstellungen und haben spezielle, sehr individuelle Motive um zu lernen, die in der Andragogik berücksichtigt werden und dabei die Pädagogik mit einbeziehen. Erwachsene können und wollen ihre Erfahrungswerte mit einbringen und möchten lebensnah lernen. Dazu kommt, dass Erwachsene genau wissen wollen, warum sie lernen und welches Ziel sie damit erreichen möchten, denn sie sind sich der Verantwortung über ihr Leben bewusster, als Menschen in jungen Jahren und haben eine andere Lernmotivation und -historie. Den bisher einzigen Lehrstuhl für die Wissenschaft der Andragogik in Deutschland gibt es in Bamberg.
Der CAD Scanner ermöglicht die einfache Digitalisierung von Plänen und Zeichnungen. Gerade Architekten oder Unternehmen, die sich mit dem Bau von Geräten und Maschinen befassen, sind auf großformatige Zeichnungen angewiesen. Diese müssen allerdings auch archiviert werden, wenn sie schon einige Jahre älter sind. Da diese aber in der Regel noch nicht am Computer gefertigt wurden, müssen sie nun erst digitalisiert werden. Mit Hilfe des Scanners ist das einfach und schnell möglich. Die Daten bleiben dabei stets sehr gut lesbar.